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AVV Dispovera – Version 1.0

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Stand: September 2026

1. Vertragsparteien und Rollen

Auftragsverarbeiter

Pierre Sprejz
Einzelunternehmen
handelnd unter der Geschäftsbezeichnung PsGreen
Schmiedeberg 4
38259 Salzgitter
Deutschland

E-Mail: welcome@dispovera.de
Telefon: 05341 2891496

Dispovera ist ein Produkt von PsGreen. Weder Dispovera noch PsGreen sind eigene juristische Personen.

Verantwortlicher

Der jeweilige Dispovera-Geschäftskunde – nachfolgend Verantwortlicher.

Der Verantwortliche entscheidet grundsätzlich über Zwecke, Umfang und Rechtsgrundlagen der personenbezogenen Datenverarbeitung in Dispovera.

PsGreen verarbeitet diese Daten bei der Bereitstellung von Dispovera grundsätzlich als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Eigene Verarbeitungen von PsGreen, insbesondere für Vertragsverwaltung, Abrechnung, technische Sicherheit und eigene gesetzliche Pflichten, sind davon zu unterscheiden und nicht Gegenstand dieser Auftragsverarbeitung.

2. Gegenstand und Leistungsumfang

Gegenstand ist die Bereitstellung und der Betrieb der mandantenfähigen SaaS-Plattform Dispovera. Soweit vom Verantwortlichen genutzt bzw. freigeschaltet, können Benutzer- und Berechtigungsverwaltung, Mitarbeiter- und Teamverwaltung, Kunden- und Ansprechpartnerverwaltung, Standort- und Lagerverwaltung, Auftragsverwaltung, Import und Verarbeitung von Auftragsdaten, Terminierung, Disposition, Touren- und Routenberechnung, Kommunikation, Fahrzeugverwaltung, Dokumentation und weitere freigeschaltete Dispovera-Module umfasst sein.

3. Dauer

Dieser AVV gilt für die Dauer des jeweiligen Vertrags- oder Nutzungsverhältnisses über Dispovera. Nach dessen Ende wird die operative Company deaktiviert beziehungsweise der Zugriff beendet. Der Verantwortliche kann bis zum Ende beziehungsweise innerhalb des vorgesehenen Beendigungsprozesses die Rückgabe oder einen vorgesehenen Export seiner Daten verlangen. Sofern keine abweichende Weisung zur Rückgabe oder zum Export erfolgt, gilt der in Ziffer 12 beschriebene 90-Tage-Reaktivierungszeitraum.

4. Weisungsgebundene Verarbeitung

PsGreen verarbeitet personenbezogene Daten des Verantwortlichen nur auf dokumentierte Weisung und im vereinbarten Leistungsumfang, soweit keine gesetzliche Verarbeitungspflicht besteht. Der bestimmungsgemäße Einsatz von Dispovera sowie Konfigurationen und Eingaben des Verantwortlichen gelten innerhalb dieses Rahmens als Weisungen. Mündliche Weisungen, die über den normalen Produktbetrieb hinausgehen, werden anschließend dokumentiert.

Hält PsGreen eine Weisung für datenschutzrechtlich unzulässig, wird der Verantwortliche unverzüglich darauf hingewiesen. Damit ist keine Rechtsberatungspflicht verbunden.

5. Vertraulichkeit

PsGreen verpflichtet Personen mit Zugriff auf personenbezogene Kundendaten auf Vertraulichkeit oder stellt sicher, dass eine entsprechende gesetzliche oder vertragliche Verschwiegenheitspflicht besteht. Der administrative Serverzugriff ist derzeit auf den Betreiber beschränkt. Administrativer Zugriff auf Kundendaten erfolgt nur, soweit dies für Betrieb, Fehleranalyse, Sicherheit oder Support tatsächlich erforderlich ist.

6. Technische und organisatorische Maßnahmen

PsGreen setzt angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO ein. Die vereinbarten Maßnahmen sind in Anlage 2 beschrieben. PsGreen kann sie entsprechend der technischen Entwicklung fortentwickeln, sofern das vereinbarte Schutzniveau nicht unterschritten wird.

7. Unterauftragsverarbeiter

Der Verantwortliche erteilt die allgemeine vorherige Genehmigung gemäß Art. 28 Abs. 2 DSGVO zum Einsatz geeigneter Unterauftragsverarbeiter. PsGreen verpflichtet diese im gesetzlich erforderlichen Umfang. Über beabsichtigte Änderungen hinsichtlich der Hinzuziehung oder Ersetzung wird der Verantwortliche informiert und kann aus berechtigten datenschutzrechtlichen Gründen widersprechen. Anlage 3 führt die für Dispovera eingesetzten technischen Anbieter auf.

8. Ort der Verarbeitung und Drittlandübermittlungen

PsGreen bevorzugt eine Verarbeitung in Deutschland beziehungsweise der Europäischen Union. Der IONOS-Produktivserver befindet sich in Deutschland; Brevo gibt Datenbankhosting innerhalb der EU an; Cloudflare R2 wird für Dispovera mit EU-Jurisdiction und Geoapify über den EU-fokussierten Endpoint https://api-eu.geoapify.com genutzt. Ein Drittlandbezug innerhalb beteiligter Anbietergruppen wird dadurch nicht ausnahmslos ausgeschlossen. Soweit eine Drittlandübermittlung erfolgt, sind die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO einzuhalten.

9. Unterstützung des Verantwortlichen

PsGreen unterstützt den Verantwortlichen im gesetzlich erforderlichen Umfang und unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung bei Betroffenenrechten gemäß Art. 12–22 DSGVO, der Sicherheit der Verarbeitung, Meldungen von Datenschutzverletzungen, Datenschutz-Folgenabschätzungen und gegebenenfalls vorherigen Konsultationen. Eine uneingeschränkte kostenlose Beratungs- oder Rechtsberatungspflicht wird nicht begründet.

Geht bei PsGreen eine Betroffenenanfrage zu ausschließlich im Auftrag verarbeiteten Daten ein, wird sie grundsätzlich an den zuständigen Verantwortlichen verwiesen oder weitergeleitet. PsGreen entscheidet ohne Weisung nicht eigenständig über Betroffenenrechte, soweit keine gesetzliche Pflicht entgegensteht.

10. Datenschutzverletzungen

PsGreen informiert den Verantwortlichen unverzüglich, sobald eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt wird, soweit im Auftrag verarbeitete Daten betroffen sind. Die Information umfasst, soweit bekannt und verfügbar, die Art des Vorfalls, betroffene Daten oder Kategorien, mögliche Folgen sowie bereits ergriffene oder geplante Gegenmaßnahmen.

11. Kontroll- und Nachweisrechte

PsGreen stellt die zur Erfüllung der Nachweispflichten gemäß Art. 28 DSGVO erforderlichen Informationen zur Verfügung. Audits erfolgen angemessen und verhältnismäßig, unter Berücksichtigung berechtigter Sicherheits- und Geheimhaltungsinteressen und möglichst zunächst durch Dokumenten- oder Nachweisprüfung. Vor-Ort-Prüfungen erfolgen, soweit erforderlich, nach angemessener vorheriger Abstimmung. Gesetzliche Kontrollrechte bleiben unberührt.

12. Rückgabe und Löschung

Der Verantwortliche kann nach Ende der Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 Abs. 3 lit. g DSGVO wählen und anweisen, ob die im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten gelöscht oder zurückgegeben werden sollen, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Speicherung entgegensteht. Die Rückgabe kann über einen vorgesehenen Export erfolgen und ist bis zum Ende beziehungsweise innerhalb des vorgesehenen Beendigungsprozesses zu verlangen. Die Wahl- und Weisungsrechte des Verantwortlichen werden durch den nachfolgenden Dispovera-Standard nicht eingeschränkt.

Sofern keine abweichende Weisung zur Rückgabe oder zum Export erfolgt, gilt standardmäßig der vereinbarte 90-Tage-Reaktivierungszeitraum. Nach dessen Ablauf werden die operativen personenbezogenen Kundendaten aus dem Produktivsystem gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Eigene gesetzlich aufzubewahrende Vertrags-, Rechnungs- oder Geschäftsunterlagen von PsGreen bleiben unberührt.

Die lokale Produktivsicherung rotiert nach mehr als 7 Tagen, die getrennte Staging-Kopie nach mehr als 30 Tagen; Restic/R2 bewahrt 30 tägliche, 12 wöchentliche und 12 monatliche Sicherungen auf. Bereits vorhandene Backup-Kopien laufen ausschließlich über diese reguläre technische Rotation aus und werden bis zum regulären Ablauf des jeweiligen Sicherungssatzes ausschließlich für Wiederherstellungs- und Notfallzwecke vorgehalten. Bei einer Wiederherstellung werden zwischenzeitliche Löschungen, soweit erforderlich, erneut nachvollzogen.

13. Haftung und Rangfolge

Für die Haftung gelten die gesetzlichen Bestimmungen sowie gegebenenfalls die Regelungen des zugrunde liegenden Hauptvertrags. Bei Widersprüchen gehen hinsichtlich der Auftragsverarbeitung die spezielleren Datenschutzregelungen dieses AVV den allgemeinen Regelungen des Hauptvertrags vor. Der Hauptvertrag bleibt im Übrigen unberührt.

Anlage 1 – Beschreibung der Verarbeitung

Gegenstand, Dauer, Art und Zweck

Gegenstand und Dauer bestimmen sich nach Ziffern 2 und 3. Die Verarbeitung kann das Erheben, Erfassen, Ordnen, Speichern, Auslesen, Abfragen, Verwenden, Strukturieren, Übermitteln an ausdrücklich eingesetzte technische Unterauftragsverarbeiter, Bereitstellen, Abgleichen, Einschränken und Löschen umfassen, jeweils nur soweit dies zur technischen Bereitstellung und Nutzung der vom Verantwortlichen beauftragten Dispovera-Funktionen erforderlich ist.

Kategorien betroffener Personen

Beschäftigte des Verantwortlichen, Mitarbeiter, Monteure, Fahrer, Teamleiter, Disponenten, Administratoren und sonstige Benutzer; Kunden und Endkunden des Verantwortlichen, Lieferempfänger, Ansprechpartner, Geschäftspartner, Lieferanten sowie sonstige Personen, deren Daten der Verantwortliche rechtmäßig in Dispovera verarbeitet.

Kategorien personenbezogener Daten

  • Stammdaten: Vorname, Nachname, Anschrift, Kontaktdaten, Unternehmenszugehörigkeit und, soweit verwendet, Personalnummern.
  • Kommunikationsdaten: E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kontaktinformationen sowie Kommunikations- und Kundennotizen.
  • Beschäftigtendaten: Mitarbeiterstammdaten, Status, organisatorische und Teamzuordnung, Rollen und Berechtigungen.
  • Auftrags- und Kundendaten: Kundendaten, Ansprechpartner, Auftragsnummern, Liefer- und Leistungsinformationen, Lieferanschriften, Einsatzorte, Termin- und Dispositionsdaten sowie auftragsbezogene Notizen.
  • Geodaten: soweit Routing oder Geokodierung genutzt wird, postalische Anschriften, geografische Koordinaten und daraus abgeleitete Entfernungs- und Routinginformationen.
  • Benutzer- und technische Daten: Benutzerkennung, Login- und Sitzungsinformationen, Rollen, Berechtigungen sowie sicherheits- und auditbezogene technische Informationen.

Besondere Kategorien

Dispovera ist nicht speziell für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 DSGVO ausgelegt. Der Verantwortliche soll solche Daten nur verarbeiten, wenn dies für seinen konkreten Einsatzzweck erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist. Eine solche Verarbeitung erweitert nicht automatisch den vertraglich vorgesehenen Leistungsumfang.

Anlage 2 – Technische und organisatorische Maßnahmen

Die folgenden Maßnahmen beschreiben den gegenwärtig nachweisbaren Stand von Dispovera. Sie orientieren sich an den Schutzzielen und der risikobezogenen Betrachtung des Art. 32 DSGVO.

1. Vertraulichkeit, Authentifizierung und Zugriffskontrolle

Der Anwendungszugriff erfolgt über persönliche Benutzerkonten. Laravel Fortify stellt Login und Passwort-Reset bereit; Loginversuche werden begrenzt. Der Benutzerstatus wird bei der Anmeldung und bei geschützten Anwendungszugriffen serverseitig berücksichtigt. Für normale Anwendungsbenutzer ist außerdem eine aktive Company erforderlich.

Rollen/Berechtigungen (Permissions), aktivierte Product Modules sowie Company- und – wo fachlich vorgesehen – Standort- oder ClientLocation-Zuordnungen begrenzen den Zugriff. Die serverseitige Autorisierung und Datenauflösung beruhen nicht allein auf ausgeblendeten Bedienelementen im Frontend. Globale Superadmins werden über einen getrennten serverseitigen Zugang außerhalb des normalen Tenant-Modells behandelt.

2. Mandantentrennung und Berechtigungsmanagement

Dispovera verwendet eine Multi-Tenant-Architektur mit der Company als maßgeblicher Mandantengrenze. Fachdatensätze und Benutzer werden einer Company zugeordnet. Zugriffe werden serverseitig anhand von Company-, Berechtigungs- und gegebenenfalls Standort- oder ClientLocation-Zuordnungen beschränkt.

Administratoren einer Company verwalten Benutzer, konfigurierbare Rollen und Permissions innerhalb ihrer Berechtigung. Product Modules begrenzen zusätzlich verfügbare Funktionsbereiche. Die globale Superadmin-Funktion ist vom operativen Company-Kontext getrennt; sie ersetzt keine reguläre Tenant-Zugehörigkeit.

3. Transportverschlüsselung und administrative Verbindungen

Öffentliche und authentifizierte Webzugriffe erfolgen über HTTPS/TLS. Für Serveradministration wird SSH verwendet. Die Übertragung der Sekundärsicherung auf die Staging-Umgebung erfolgt per SSH/SCP mit einem dedizierten Backup-Benutzer. Verbindungen zu eingesetzten externen API-Diensten werden über HTTPS aufgebaut. Eine bestimmte TLS-Version oder eine durchgehende Verschlüsselung zwischen Endgeräten wird hiermit nicht zugesichert.

4. Speicherung, Integrität und Zugriffsbeschränkung

Die Produktivdaten werden in einer MySQL-Datenbank sowie, soweit erforderlich, in privaten Bereichen von storage/app gespeichert. Datenbank und interne Anwendungsdateien werden durch serverseitige Zugriffsregeln geschützt; interne Speicherdateien werden nicht unmittelbar als öffentliche Dateien bereitgestellt. Für die vollständige lokale Produktivdatenbank und lokale Sicherungsarchive wird keine allgemeine Verschlüsselung ruhender Daten behauptet.

Fachliche Schreibaktionen nutzen Validierung, serverseitige Autorisierung und – je nach Vorgang – Transaktionen, No-op-Prüfungen und kompakte Audit-Einträge. Dadurch werden unbeabsichtigte oder unberechtigte Änderungen begrenzt. Die Audit-Infrastruktur erfasst sicherheits-, status- und fachlich relevante serverseitige Änderungen; sie ist keine Zusicherung einer lückenlosen Protokollierung jeder einzelnen Benutzeraktion.

5. Verfügbarkeit, Belastbarkeit und Backup

Die MySQL-Datenbank dispovera und storage/app werden produktiv automatisiert täglich gesichert. Datenbankarchive werden mit einem gzip-Test, Dateiarchive über eine tar-Listenprüfung und die erzeugten Sicherungen mit SHA-256-Prüfsummen auf Integrität geprüft.

  • Produktivserver: restriktive Verzeichnis- und Dateirechte; lokale Sicherungen, die älter als 7 Tage sind, werden entfernt.
  • Sekundärsicherung auf Staging: Übertragung über SSH/SCP mit dediziertem Backup-Benutzer und restriktiven Rechten; Dateien, die älter als 30 Tage sind, werden entfernt.
  • Offsite-Sicherung: Restic überträgt verschlüsselte Backup-Daten in einen Cloudflare-R2-Bucket mit eingerichteter EU-Jurisdiction. Die Aufbewahrung umfasst 30 tägliche, 12 wöchentliche und 12 monatliche Snapshots; restic forget/prune setzt die Rotation um.

Die lokalen .gz- und .tar-Dateien sind durch restriktive Zugriffsrechte geschützt; eine eigene Dateiverschlüsselung dieser lokalen Archive ist nicht nachgewiesen.

6. Wiederherstellbarkeit und Disaster Recovery

Die lokalen, sekundären und verschlüsselten Offsite-Sicherungsebenen dienen Disaster Recovery und Wiederherstellung, nicht einer regulären Archivnutzung. Integritätsprüfungen erfolgen während beziehungsweise unmittelbar nach der Sicherung. Für die Wiederherstellung bestehen keine verbindlich zugesicherten RTO- oder RPO-Zeiten. Bei einem Restore sind zwischen Sicherungszeitpunkt und Wiederherstellung bereits vollzogene Löschungen, soweit erforderlich, erneut nachzuvollziehen.

7. Entwicklungs-, Deployment- und Geheimnisschutz

Staging und Produktion werden als getrennte Umgebungen mit eigener Umgebungskonfiguration betrieben. Änderungen werden über einen kontrollierten Git- und Pull-Request-Prozess vorbereitet; Entwicklung erfolgt nicht unmittelbar im Produktivcode und lokale Änderungen werden nicht direkt auf Live bereitgestellt.

Produktive Secrets und API-Schlüssel werden über Umgebungs- beziehungsweise Serverkonfiguration bereitgestellt und nicht im Quellcode hinterlegt. Zugriff auf Zugangsdaten ist auf erforderliche administrative Zwecke beschränkt.

8. Organisatorische Zugriffsbeschränkungen und Datenminimierung

Der administrative Serverzugriff ist derzeit auf den Betreiber beschränkt. Ein Zugriff auf Kundendaten erfolgt nur, soweit dies für Betrieb, Fehleranalyse, Sicherheit oder Support erforderlich ist; eine allgemeine freie Einsicht ist nicht vorgesehen. Die Rollen- und Berechtigungsarchitektur unterstützt diese administrative Zugriffsbeschränkung.

Datenverarbeitung und Zugriff werden durch aktivierte Module, Rollen, Permissions, Company und gegebenenfalls Standortbezug begrenzt. Die eigene datensparsame Public Analytics speichert weder die rohe IP-Adresse noch den rohen User-Agent in den Analyticsdaten.

Anlage 3 – Unterauftragsverarbeiter

Die Liste ist ein reproduzierbarer Bestandteil der AVV-Version 1.0. Gewählte EU-Regionen schließen mögliche Drittlandbezüge auf Anbieter-, Account- oder Supportebene nicht automatisch aus. Etwaige Drittlandübermittlungen erfolgen nur unter den Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

Anbieter / Vertragspartner Zweck Daten-/Verarbeitungskategorie Ort / Region Datenschutz und Transfer
IONOS SE
Elgendorfer Str. 57
56410 Montabaur
Deutschland
VPS-/Serverhosting, Datenbank, Anwendungsspeicher und technische Serververarbeitung In Dispovera verarbeitete Daten, Anwendungsdateien sowie technische Verbindungs- und Betriebsdaten Produktivserver in Deutschland IONOS stellt eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung bereit; nach Anbieterangabe ist sie für neuere Verträge seit 19.07.2022 Bestandteil der AGB. Mögliche Drittlandübermittlungen nur nach Art. 44 ff. DSGVO.
Brevo Transaktionaler und systemseitiger E-Mail-Versand über SMTP Je Nachricht insbesondere Empfängeradresse, Name, Absender, Betreff, Nachrichteninhalt sowie Versand- und Zustellinformationen Die konkrete Region und juristische Vertragseinheit sind anhand des Kontos beziehungsweise Vertrags zu präzisieren. Brevo stellt eine DPA-/AVV-Regelung innerhalb der Nutzungsbedingungen bereit. Mögliche Drittlandübermittlungen nur nach Art. 44 ff. DSGVO.
KEPTAGO LTD („Geoapify“)
N. Nikolaidi and T. Kolokotroni
ONISIFOROU CENTER
8011 Paphos
Cyprus
Geokodierung und Routing Postalische Adresse, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Land, Koordinaten und technische API-Verbindungsdaten EU-Endpoint https://api-eu.geoapify.com ist vorgesehen und wurde auf Staging technisch erfolgreich getestet. Vertragspartner nach Geoapify-DPA. Eine EU-Endpunktauswahl ist keine Garantie für ausschließlich europäische Anbieter- oder Supportverarbeitung; mögliche Drittlandübermittlungen nur nach Art. 44 ff. DSGVO.
Cloudflare, Inc.
Cloudflare R2
Restic-basiertes, verschlüsseltes Offsite-Backup Verschlüsselte Sicherungen der Produktivdatenbank und privaten Anwendungsspeicherbereiche R2-Objektdaten des verwendeten Buckets unterliegen der eingerichteten EU-Jurisdiction. Cloudflare stellt ein Data Processing Addendum bereit. Die EU-Jurisdiction trifft keine Aussage über sämtliche Metadaten, Vertrags-, Account- oder Supportdaten; mögliche Drittlandübermittlungen nur nach Art. 44 ff. DSGVO.